Nach der ersten bayerischen Junioren-Indoor-Meisterschaft Anfang des Jahres freut sich der FLBY nun am 12./13.11.16 die erste Bayerische Meisterschaft (Mixed Indoor Ultimate) veranstalten zu können. Großer Dank gilt hier dem Team „Friss die Frisbee“ (TuS Geretsried), das die Ausrichtung und den Großteil der Organisation in Absprache mit dem FLBY übernimmt. Besonders erfreulich ist das große Interesse der bayerischen Teams, so dass der erste Bayerische Meistertitel im Indoor Mixed Ultimate von 14 Teams ausgespielt wird!
Der FLBY wünscht allen Teams viel Spaß und Erfolg!
Wie zuletzt schon angekündigt ist ab sofort die Anmeldung zur Bayerischen Meisterschaft im Ultimate Indoor Mixed 2016 am 12. + 13. November 2016 in Geretsried möglich. Bis auf weiteres bitten wir alle interessierten Teams ihre Anmeldung (und Fragen) an den FLBY zu senden (kraus/at/frisbeesportverband.bayern). Die Anmeldung ist möglich bis 08.10.16.
Bayerische Meisterschaft Ultimate Indoor Mixed 2016 vom Frisbeesport-Landesverband Bayern (FLBY), ausgerichtet vom TuS Geretsried e.V.
Datum, Ort: 12./13. November 2016, Adalbert-Stifter-Straße 14, Geretsried
Ansprechpartner: Friss Die Frisbee, TuS Geretsried e.V. (Kontakt über Andi Huber, fdf.geretsried@001net.de)
Verfügbar sind zwei große Dreifach-Turnhallen am Schulzentrum Geretsried Mitte (davon eine Halle auch Schlafhalle)
Playersfee:
o Anreise Freitag um 22 Uhr, 2 Übernachtungen, 2x Frühstück: 13 Euro
o Anreise Samstagmorgen, 1 Übernachtung, 1x Frühstück: 8 Euro
Teamfee: 100 Euro Ausrichter + x Euro FLBY (FLBY-Kosten stehen noch nicht fest)
Offen ist derzeit noch die Höchstanzahl der teilnehmenden Teams, d.h. anmelden können sich auch zwei Teams vom gleichen Verein. Falls sich mehr Teams anmelden als letztendlich unterzubringen sind, dann fallen als erstes die jeweils 2.Teams weg und danach zählt die Reihenfolge der Anmeldung bzw. Bezahlung der Startgebühr.
DIE TEILNEHMER MÜSSEN ÜBER EINEN BELIEBIGEN BAYERISCHEN VEREIN BEIM DFV ALS AKTIVE SPIELER/INNEN REGISTRIERT SEIN (wird geprüft)
Bisher angemeldete Teams (16, Stand 08.10.16, 22:00):
Die Süddeutsche Zeitung hat am 3.8. einen Artikel über Franziska Meyer – „Die Nationalspielerin aus Geretsried“ veröffentlicht. Darin wird über ihre Teilnahme an der momentan laufenden U20 Juniorenweltmeisterschaft im Ultimate in Breslau (Polen) berichtet. Bis auf einen, mittlerweile korrigierten, Fehler, liest sich der kurze Artikel gut und stellt unseren Sport einmal mehr in der Öffentlichkeit dar:
Wir freuen uns immer, wenn ihr uns Artikel über Ultimate in Bayern schickt und ermuntern euch dazu, Kontakte zur Presse zu suchen. Das Interesse an unserem Sport ist dort meistens hoch, aber viele wissen immer noch nicht, dass es Ultimate Frisbee – oder gar Flugscheibensportarten an sich – gibt!
München – Am vergangenen Samstag fand beim ESV München die zweite Auflage des Münchner Jugendultimate-Cups statt. Wie im Vorjahr gab es auf zwei Fußballfeldern genug Platz für die sechs Teams, die der Einladung waren. Mit dabei waren der letztjährige Turniersieger Isarrunners aus Unterföhring, das Team Friss die Frisbee aus Geretsried, die beiden Mannschaften MuH Schumpa und MuH Hägl aus Haldewang, die Flying Giants aus Mengen sowie die Heimmannschaft Münchner Kindl.
Schon im ersten Spiel gegen die Gastgeber machten die Titelverteidiger aus Unterföhring klar, dass sie auch dieses Jahr mit Titelambitionen angereist waren. Nach einem ausgeglichenem Spielbeginn zogen sie schnell davon und sicherten sich mit 11:2 den ersten Sieg. Auch im weiteren Turnierverlauf konnte sie nur das Team aus Geretsried an den Rande einer Niederlage bringen. Die Isarrunners sicherten sich den knappen Sieg mit 8:7 und da beide Teams alle anderen Spiele gewonnen hatten trafen die beiden Teams im Finale erneut aufeinander.
Da das Team von Friss die Frisbee nur mit fünf Spielern angereist war, war ihnen im Finale die Anstrengung der vorherigen Spiele doch deutlicher anzumerken als ihrem Gegner aus Unterföhring. Es gelang Ihnen nicht an ihr starkes Spiel aus der Vorrunde anzuknüpfen, wodurch sich die Isarrunners schnell eine kleine Führung erspielen konnten und das Spiel schließlich mit 10:3 für sich entscheiden konnten.
In der Spiritwertung schaffte Friss die Frisbee schließlich doch noch, was ihnen im Finale verwehrt geblieben war. Bei insgesamt überdurchschnittlich hoher Wertungen aller Mannschaften sicherte sich Geretsried den ersten Platz, knapp vor dem jungen Team Schumpa aus Haldewang. Zu deren zweiten Platz ist noch hervorzuheben dass die Schumpa trotz der erwarteten körperlichen Nachteile als U14-Team im U17-Wettkampf angetreten waren, sich dadurch jedoch nicht die Laune und Lust am Spiel nehmen ließen.
Die Schwabinger Frisbee Buam ((http://www.sfb-muenchen.de)) bieten in den Sommerferien zwei Frisbee-Workshops für Schüler an. Die Schnupperkurse finden in der ersten und letzten Ferienwoche statt und werden je nach Nachfrage zusammengestellt. Ziel des Workshops ist es, die Sportarten Freestyle und Ultimate Frisbee näherzubringen. Beim Freestyle zeigen sie, wie man mit coolen Tricks zum Star an der Scheibe wird. Beim Ultimate lernt man die angesagte Teamsportart aus den USA kennen, bei der besonders der Spirit großgeschrieben wird.
Eine eigene Frisbee bekommt man obendrauf, also jetzt noch schnell anmelden!
Für mehr Details einfach eine E-Mail schreiben an: feriensport@sfb-muenchen.de
Da es mittlerweile in Deutschland über 50 ambitionierte Mixed Ultimate Teams gibt, die bei der Deutschen Meisterschaft mitspielen wollen, treten diese zunächst in vier Regionen geordnet bei Qualifikationsturnieren an.
Am 28. und 29. Mai fanden parallel alle vier Regionalentscheidungen statt. Bayern bildet mit Thüringen gemeinsam die Region Süd-Ost, so dass die Quali mit dem Austragungsort Nürnberg seit Jahren zentral gut erreichbar ist.
Lokalderby auf der Mixed Quali SO zwischen Unwucht Erlangen und Next Generation Nürnberg.
Das erfreulichste der diesjährigen Quali stand schon vor Beginn fest: es traten so viele Teams an wie noch nie, nämlich 11 an der Zahl! Darunter waren feste Größen wie die vielfachen deutschen Meister Zamperl aus Unterföhring, aber auch Neulinge wie die erstmals in der Vereinsgeschichte antretenden Next Generation aus Nürnberg.
In der Gruppenphase wurden zunächst in einem 5er und einem 6er Pool die jeweils zwei stärksten Teams ausgespielt. Hier konnten sich die Münchner Tiefseetaucher (4S) und Zamperl (3S, 1N) einerseits, Nürnberg NextGen (3S, 2N) und die ebenfalls Münchner Monaco Mix (5S) durchsetzen. Sie spielten anschließend noch Finale und ein Spiel um Platz 3, dessen Verlierer noch einmal gegen den Stärksten aus dem unteren Pool um den vierten und letzten Platz in der 1. Liga spielen musste. Die Münchner machten am Ende die Treppenplätze unter sich aus: 1. Zamperl, 2. Tiefseetaucher, 3. Monaco Mix. Im „kleinen Finale“ trat Nürnberg dann gegen die seit Jahren immer stärker werdenden Paradisco Jena und musste sich geschlagen geben.
Im unteren Pool landete überraschend Disc-O-Fever Würzburg, hatte dort aber keine Probleme sich durchzusetzen. Für den verbleibenden Platz in der 2. Liga qualifizierte sich die erstmalig teilnehmende Mannschaft aus Regensburg. Ohne DM-Platz folgten die Schwabinger Frisbee Buam (ebenso Neulinge im ambitionierten Mixed), Unwucht Erlangen (2015 noch in der 1. Liga), die Seichtwasserschnorchler (zweite Mannschaft der Tiefseetaucher) und die Wer(f)wölfe aus Augsburg.
Nachdem dem Süd-Osten in den letzten Jahren Startplätze durch zu geringe Teilnahme an der DM verloren gingen, hoffen wir dieses Jahr auf eine starke Leistung aller bayrischen (und natürlich auch des einen thüringischen) Teams! Alle Spielerinnen und Spielern viel Erfolg und bestes Wetter auf den DMs in Kiel (2. Liga) und Heidelberg (1. Liga)!
Es begann, wie Vieles, mit einer Email und einem Telefonat. Die Franconian-Internation-School (FIS) wollte die diesjährige International Spring Fair unter dem Motto „The Place to Bee“ veranstalten. Idee dahinter war, bei allen ein Bewusstsein für die aktuelle Lage der Bienen zu erschaffen. Da das Wort „Bee“ ja schließlich 3/7 von Frisbee ist, wurde die Unwucht Erlangen, als Frisbee Verein vor Ort, kontaktiert.
Die Unwucht nahm das Angebot Ultimate Frisbee präsentieren zu dürfen gerne an! So kam es, dass am Samstag den 21. Mai etwa 10 Spieler der Unwucht den Tag an der FIS verbrachten, um bei herrlichem Wetter und köstlichem Essen bei einem Teil der Anwesenden ein Bewusstsein für Ultimate Frisbee zu entwickeln.
Die vorbereiteten Aktivitäten, wie zum Beispiel ein Scheiben-Weitwurf Wettbewerb, wurden zwar nicht so stark besucht wie ursprünglich gedacht, dafür konnten aber ein paar der Besucher dazu überzeugt werden an einem kleinen Showgame teilzunehmen. Im Laufe des Tages nahmen vor allem Kinder sehr gerne eine Scheibe in die Hand, um mit Freunden oder Eltern ein bisschen zu werfen. Hoffentlich konnte hierdurch bei einigen der Anwesenden ein Interessens-„Setzling“ im Kopf gepflanzt werden, den die Unwucht zukünftig zum Wachsen bringen kann.
Falls andere Vereine auch eine Internationale Schule in der Nähe haben, kann die Unwucht es nur empfehlen mit dieser Kontakt aufzunehmen. Denn eine „School Fair“, wie es sie oft an Internationalen Schulen gibt, eignen sich gut dafür Ultimate Frisbee zu präsentieren und könnten durchaus ein Tor zur Nachwuchsgenerierung und weiteren Zusammenarbeit sein.
Zwei Basislehrgänge für die Trainerlizenz Stufe 1 Ultimate, Discgolf und Frisbeesport Breitensport finden statt vom 25. bis 30. Juli 2016im Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach im Hunsrück, und vom 10. bis 15. Oktober 2016 im Turnzentrum Alsfeld (an der A5 zwischen Marburg und Fulda). Teilnehmer müssen mindestens 16 sein, die Trainer-Lizenz wird frühestens ab 18 Jahren vergeben. Die Anzahl der Lehrgangsplätze ist auf 20 Personen beschränkt, die Lehrgänge finden statt ab 14 Teilnehmern. Ein Basislehrgang kostet für DFV-Mitglieder 495 Euro und beinhaltet sechs Übernachtungen im Mehrbettzimmer inkl. Vollpension. DFV-Nichtmitglieder zahlen 545 Euro.
Der Gesamtumfang der Ausbildung Stufe 1 umfasst 120 Unterrichtseinheiten (UE), aufgeteilt auf zwei mal 60 UE. An einen Basislehrgang schließt sich ein Aufbaulehrgang an, Ultimate (noch im Jahr 2016), Discgolf und Frisbeesport Breitensport (ab 2017). Das Angebot richtet sich an aktuelle und angehende Trainerinnen und Trainer von Kindern und Jugendlichen! Im Basislehrgang wird der Horizont über eine singuläre Frisbeesport-Disziplin hinaus geöffnet für viele Spiele mit Frisbeescheiben. Neben den 25 Praxiseinheiten behandeln auch einige der 35 Theorieeinheiten Frisbeesport-spezifische Angelegenheiten, wovon die übergreifende Bedeutung des Spirit of the Game für alle Frisbeesportarten besonders wichtig ist (vgl. Slideshow rechts mittig auf der Ausbildungsseite).
Erstmals nahmen nicht nur Delegierte von Vereinen teil, sondern vor allem Vertreter der im letzten Jahr gegründeten / aktiv gewordenen Landesverbände teil. Der FLBY war mit insgesamt sechs Vertretern anwesend (in Vertretung von momentan 660 Mitgliedern) und wir möchten euch kurz die wichtigsten Themen vorstellen:
DFV und NADA kooperieren, um eine klare Anti-Doping Haltung, auch als Ausprägung des Spirit of the Game, bei den Scheibensportarten zu etablieren. Mittelfristig werden bei den Spitzenwettbewerben auch Kontrollen eingeführt werden, um die Richtlinien für die Aufnahme in den DOSB erfüllen zu können. Vorläufig wird auf Aufklärung und Prävention als ersten wichtigen Schritt gesetzt.
Es gibt beim DFV auch einen sehr kompetenten Beauftragten für das Anti-Doping Programm, der euch gerne bei Fragen zur Seite steht!
Die Stelle des DFV Geschäftsführers, besetzt durch Jörg Benner, kann für ein weiteres Jahr verlängert werden. Er kann dadurch enorme Fortschritte was die Verbreitung, den Bekanntheitsgrad und viele wichtige Themen im Frisbeesport angeht, erzielen.
Die Trainerausbildung für eine Ausbildung analog Trainer C wurde erstmalig von 18 Teilnehmern abgeschlossen. Der Kurs wurde von den Teilnehmern gelobt und wird weiterempfohlen!
Der Vorstand wurde entlastet und wiedergewählt. Im erweiterten Vorstand ist als Vorstand Discgolf Stefan Mesel dazu gekommen.
Die Gebührenordnung für 2016 musste angepasst werden, da die Landesverbände (meist noch sehr geringe) Kosten hatten – beispielsweise durch die Formalitäten zur Gründung – und rechtlich die Beiträge ihrer Mitglieder selbst in Rechnung stellen müssen. Es bleibt bei den 12 € DFV-Beitrag für Erwachsene, davon bekommen die Landesverbände allerdings 2 € ab, 2017 dann 1 € (und haben prinzipiell die Möglichkeit selbst weitere Gebühren bei ihren Mitgliedern zu erheben).
Es gab diverse redaktionelle Satzungsänderungen und auch einige komplexere Änderungen. So wird in Zukunft auf Bundesebene bei der Stimmenverteilung an die Mitglieder (also die LVs) nicht mehr das Wurzelverfahren, sondern das selbe Verfahren wie bei Überhangmandaten angewendet. Größere LVs haben dadurch auch mehr Stimmen. Günstig dabei ist die festgelegte Anzahl von Delegierten (immer 36 aus den LVs). Außerdem können insgesamt 12 Delegierte zukünftig direkt aus den Sportabteilungen (Discgolf, Freestyle und Ultimate) entsendet werden.
Die neuen Tools des DFV zur Mitglieder– und Turnierverwaltung sind online und größtenteils schon funktionstüchtig.